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FIS CARVING CUP 2000 Anläßlich der an den nächsten 7. und 8. Oktober in Mailand stattfindenden FIS (Internationaler Skiverband) Tagung wird die FIS Carving Cup 2000 vorgestellt.
Nach einer am letzten 31. Mai in den Fisbüros in Oberhofen geschehenen Treffung hat der Internationale Skiverband Giulio Rossi, Marco Di Marco und Carlo Vanzini aus "Sciare Magazine" die Regie der Veranstaltung übertragen. Am letzten 14. Juni hat "Sciare Magazine" ein internationales Organisationskomitee in Coira (Schweiz) gebildet. An dem offiziellen Organ nehmen die Länder Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland teil, deren Vertreter (wie z. B. die Schweizer Lars Längauer und Mauro Robustelli) die volle Unterstützung der jeweiligen Nationalskiverbände haben. Die Anwesenheit des Koordinators von FIS Alpenski Christian Steudler hat das Interesse des Internationalen Skiverbands an diesem neuen Skirennen verstärkt. Die jüngste Veranstaltung (Carving Cup International '99 - FIS experimentell) fand in 8 Wettkämpfe (6 in Italien und 2 in der Schweiz) statt. Der neue FIS Carving Cup 2000 sieht ein Kalender von 15 Skirennen (6 in Italien, 3 in der Schweiz, 2 in Österreich, 3 Deutschland und 1 in Frankreich) vor. Das internationale Organisationskomitee hat sich vorgenommen, mehrere Ziele zu erreichen. Das Wichtigste bleibt die Förderung des Skis und des Sportourismus durch ein Ereignis, das nicht nur von Kampfgeist handelt. Ein "Ski Tour" mit der Materielprüfung in zusammenarbeit mit den Herstellerfirmen des Sektors, mit fördernden Skirennen für die nicht so erfahrenen Carvers, mit Skilehrer Unterrichten und mit vielen anderen Ereignisse ist das Fundament für das Ersinnen einer idealen und modernen Veranstaltung, die ihre Höchstgroßartigkeit mit dem FIS Carving Cup 2000 erreicht. Außerdem hat das Organisationskomitee entschieden, eine einzige technische Struktur (Ausrüstung, Zeitnahme, Anriß, u.s.w.) für alle 15 Skirennen zu bauen, um den Wettkämpfer und den Orten denselben qualitativen Standard zu bieten. Es wird auch ein einziges Sekretariat für Anmeldung und Tabellen bestimmt. Das offizielle Reglement ist noch genau festzustellen, aber es wird sich kaum vom vorigen unterscheiden. Zum Beispiel hat das Komitee den klassischen Skianzug verboten, damit der FIS Carving Cup einen verschiedenen und nicht traditionellen Kampfgeist aus Achtung von den modernen Auffassungen der Carving Welt bieten kann. Die Teilnahme am Skiwettkampf hängt von einem mit dem Alpensnowboard verbundenen Punktzahlmechanismus ab, der aber noch zu bestimmen ist. Sicher ist es notwendig, nationale Carving Skirennen ins Leben rufen, die den Athleten die Möglichkeit geben, die nötige Punktzahl für ihren Eintritt in die internationalen Strecke zu erreichen. Die Kurvemitte gehen von minimum 8 bis maximal 12, um besser die Rennstrecke der Skipiste anzupassen. Gemäß dem FIS Standard in Bezug auf die Weltcup Skirennen sieht die Zeitmessung zwei elektronischen Zeitnahmen (Fotozellen) und eine manuelle vor. Die gesamte Gewinnsumme jedes Rennen wird zumindest von 50% im Vergleich zum Betrag vom lezten Jahr (10000 sFr) merklich erhöht. Das Organisationskomitee zieht in Betracht die Möglichkeit, die Prämie in Naturalien zu steigern und eine Geldprämie für die Mannschafte und eine für den Endgewinner und die Endgewinnerin der Strecke zu stiften. Die Distanzgrenze von 8,5 cm zwischen der Berührung Ski/ Schnee und dem Skistiefelstützpunkt ist jetzt von 10 cm. Das Organisationskomitee ist ermächtigt, die Mesung auf ihre Richtigkeit jederzeit im Skirennenverlauf zu prüfen. Obwohl der FIS keine offizielle Position in Bezug auf die Teilnahme der transnationalen Mannschaften wie im vorigem Jahr behauptet, wird der Sportteil Nachdruck auf die Veransatltung legen. Das internationales Organisationskomitee hat die minimale und maximale Nummer von Athleten jeder Mannschaft noch nicht bestimmt. Die Mannschaftwertung sieht die Summe von Pokalpunkte (100, 80, 60, u.s.w.) vor, die die jeweiligen Wettkämpfer erreicht haben (und nicht mehr die Summe der durch die Zeitformel: Punkte x 100 erreichten Rennenpunkte). Die von einer Frau erreichten Punkte werden von 50% verringert. Zum Beispiel erobert die Gewinnerin 100 Punkte, kann sie davon ihrer Mannschaft nur 50 geben, weil die Nummer der Frauen sehr kleiner im Vergleich zu der Nummer der Männer ist. Es ergibt sich, daß eine ganz weibliche Mannschaft jede Etappe gewinnen könnte, wenn sie die volle Punktzahl ginießen würde. Jeder Skiwettkampf sieht höchstens 80 Teilnehmer (60 Männer und 20 Frauen) vor. Die ersten 30 Männer und die ersten 10 Frauen, die die FIS Höchstwertung (Carving) bekommen, werden von Rechts wegen eingeschrieben. Die an die nationalen Skirennen teilnehmenden Athleten könnten die nützliche Punktzahl erreichen, um an den internationalen Wettkampf teilzunehmen. Die Anmeldung ist individuell, aus Land und Skiklub und man muß Mitglieder seines eigenen Nationalskiverband sein. Bei Abholung der Startnummer muß jeder Athlet eine Summe von 5 sFr einzahlen. Man bekommt umsonst einen für die Teilnahme an jede Phase des Wettkampfs nützlichen Skipaß. Zu gegebener Zeit muß jede Mannschaft dem internationalen Organisationskomitee die eigene Eintragung zubekommen lassen und einen Betrag von 1500 sFr als Eintragung in die gesamte internationale Strecke von 15 Skirennen einzahlen. Bei der Eintragung ist es nicht nötig, dem Organisationskomitee die Liste der Wettkämpfer jeder Mannschaft bekannt machen. Das sind die vom Organisationskomitee vorgeschlagenen Neuigkeiten aber sie können bis zur offiziellen Bekanntgabe des Reglements verändert werden. Andere Einzelheiten sind noch zu bestimmen. Auf jedem Fall wird die Endfassung des Reglements so genau und einfach zu verstehen wie möglich bleiben. |
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